Das Morgenprogramm eröffneten die Jagdhornbläser Kirn/Hellberg. Hubert Paal, der Ortsbürgermeister der Gemeinde, freute sich, die zahlreichen Besucher zu dieser nicht alltäglichen Veranstaltung in dem beschaulichen Berschweiler begrüßen zu dürfen. Das Programm stellte das Organisationsteam zusammen (Jörg Heydt, Frank Stumm, Patrick Schaab, Andreas Gerhardt). Anna Jaschok zeigte mit Kaltblut Tom die Arbeit mit dem Pferd, zwanzig weitere Helfer aus Berschweiler und anderen Gemeinden führten ebenfalls Landarbeiten anno dazumal vor. Die Interessengemeinschaft „Historischer Feldtag“ (Gesangverein, Landfrauen und Sportverein Berschweiler, Landgasthaus Schmidthöfer, Demeterbetrieb Schwalbenhof e.V. und Andere) unterstützte die Veranstaltung und kümmerte sich um die Bewirtung. Hand in Hand arbeiteten alle Teams miteinander. Viele Kuchenbäcker aus Berschweiler, einige auch aus Nachbargemeinden, spendeten fürs Kuchenbuffet. Frischer Hefekuchen wurde von einer Gruppe noch am Sonntagmorgen gemeinsam gebacken. Die Strohrestaurant-Belegschaft hatte sich sogar einheitliche Kleidung genäht. Jede Menge Arbeit steckte schon in der Vorbereitung. Nur so war es möglich, die ca. 1.500 Gäste in dem kleinen Dorf bewirten zu können. Für die Moderation des Tagesprogramms wurde Landwirt Clemens Dorn eingespannt, der wunderbar alle Arbeitsgänge fachmännisch erklärte und das Publikum informierte.
Wunderbares Wetter, Zelte und Strohrestaurant mit Rundballen-Stehtischen zum Verweilen, leckeres Essen, ein abwechslungsreiches, vielfältiges Programm, begeisterte Gäste und die spürbare Teamarbeit machten den Historischen Feldtag zu einer sehr gelungenen Veranstaltung, auf die ein so kleines Dorf wie Berschweiler stolz sein kann. Dafür ein großes Lob und herzliches Dankeschön an alle Mitwirkenden vor und hinter den Kulissen. Ohne sie hätte die Veranstaltung nicht stattfinden können.

Text auch in der Dorfschelle 36/2015

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